crazy cow
Ex Member
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Hallöle, hab im Rahmen meiner Totalopereation ja nun schon einige Fragen gestellt. Die Ursache war ein defektes Getriebe, 2 Schaltgabeln verschlissen. Die Teile sind ersetzt, das Gehäuse wieder zusammengeklebt, aber noch ist nichts zu spät.
1. Kann mir mal jemand erklären, wieso eine Schaltgabel, die nur 0,5mm verschleisst, die Buchse höchstens 0,2mm, so dass die Gabel vielleicht 2Grad schräg steht und 2mm zu wenig hebt, wieso diese Schaltgabel gar keinen Hub mehr ausführt, der ja insgesamt min. 6mm beträgt? Es ist doch unwahrscheinlich, dass Zahnräder vorher nur 2mm gekämmt haben. Oder zeiht die Rotation der Getriebwellen die Schaltwalze weiter?
2. Ich wollte den Motor reparieren, nicht restaurieren. Das grosse Kugellager des Zwischengetriebes auf der rechten Motorseite macht schon leichtes Rauschen, ist aber ansonsten spielfrei. Prognosen?
3. Der Boden des hinteren Kolbens ist leicht verformt. Beim Abziehen mit einem Stück Holz verbleibt Russ in einer Mulde. Spricht was dagegen Kolben und Zylinder hinten und vorn zu tauschen? oder auf die "Russische" nur einen Kolben zu ersetzen.
4. Das Reparaturhandbuch geht auf die verformten Ventilschaftköpfe ein und empfiehlt "Schleifen in einer Ventilschleifvorrichtung". Machen oder weiterhin nach Gehör einstellen? Wie lange würde es vorhalten?
Am Rande: Der Motor hat deutlich über 100.000km gelaufen, man könnte noch mehr machen. Steuerketten und Führungen wurden bereits erneuert. Er ist ansonsten sehr zuverläsig gewesen und verbrauchte nur Öl durch sichtbaren Ölaustritt. Mit Molykote "Stopp Oelverlust" ging der Verbrauch für eine Saison fast auf Null zurück. das wird hoffentlich künftig nicht mehr gebraucht. Ich fahre übrigens härtere Kupplungsfedern.
Gruss und FF*, Olaf
*Pfrohe Vingsten
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