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Nockenwellenschaden? (Read 204 times)
Seemeister
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Bike: 83er TR1, rot, Chromfender hinten, sonst original.
Nockenwellenschaden?
25.06.26 at 00:23:39
 
Hallo erst mal!
Ich bin hier neu und habe von einem Besitzer, der seine Trine über 30 Jahre gefahren hat, eine Tr1 vor 1 Monat gekauft, mit 65000 km. Nebenkriegsschauplatz: die Maschine und die Koffer haben einige Aufkleber von Treffen seit 1989. Die knibbel ich nicht ab, nicht weil ich mich mit fremden Federn schmücken will, sondern weil die Maschine ja wirklich da war. Und man kriegt sie schlecht ab.
Aber darum gehts nicht.
Mein Problem: (vielleicht ist es ja keinsSmiley sie macht klopfende Geräusche. Kalt hört man gar nichts, aber wenn sie warm ist knockert sie. Als alter Opel Schrauber würd ich sagen: Nockenwelle.
Ihr erlaubt, wenn ich ein wenig ausführlicher werde: Beim Kaltstart hört man NIX. Sie säuselt ihren herrlichen mechanischen Klang. Aber sobald sie auf Temperatur kommt, klackert sie, nicht wie ein Ventilzwitschern, sondern Klock-klock- klock. Schön im Einklang mit der Drehzahl. Und jetzt kommts: lasse ich sie im Leerlauf laufen, und gehe LINKS an die Maschine, muss man sich schon anstrengen das Klock-klock zu hören. Sitzt man aber drauf, und hält an einer Ampel, denkt man, da hämmert was an den Helm.
Ich möchte auf das Treffen in Riedenburg und hab mir mal meine ADAC Karte rausgesucht, für alle Fälle.
Ausser das ich mich auf das Treffen freue, gibts da definitürlich einige von euch mit Ahnung. Ich wünsche mir: "das haben alle so", und im schlimmsten Fall " keinen Meter weiter!!!"
Jetzt haben wir ja noch 4 Wochen plus, und ich bitte euch um eure Einschätzung. Oder Erfahrung.
Ich hatte 2005 eine TR1 überholt, musste sie aber abgeben. Aber an so ein Klopfen (knockern) kann ich mich nicht erinnern.
Da sie dieses Klopfen aber seit ca. 1000 km unverändert hat (solange hab ich sie), werd ich es wagen nach Riedenburg zu fahren (350km).
Dies stelle ich jetzt zur Diskussion.
Und ein Zelt brauch ich auch noch....
Danke für eure Resonanz!!!
Friedrich



 
 

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popeye
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #1 - 25.06.26 at 09:10:16
 
Moin Friedrich,

willkommen im Forum.

Komm mal nach Riedenburg, da können die Experten da mal rüberhören. So schnell geht der Treckermotor nicht kaputt.
Kann je nach Klock von "Benzinhahn" bis "Pleullager". Nockenwelle eher nicht.
Mich persönlich würde Dein Klock auch interessieren weil meine 920er auch ein Klock macht.

Zelt gibts günstig bei Lidl. Zur Not im selbigen online Shop.
Und GAAAAANZ wichtig - MÜCKENSPRAY - was Du nicht vergessen solltest ist Mückenspray Grin

Gruß+munter

T GrinM

 
 

Es ist keine Kunst zu trinken, wenn es schmeckt. Gregosz
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Ali
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #2 - 25.06.26 at 09:14:24
 
Hallo Friedrich,
mein erster Gedanke beim Lesen war: vielleicht Benzinhähne? Testen ist einfach: die kleinen Unterdruckschläuche am Hahn abziehen, verschließen (M5 oder so), auf Pri stellen und hören, ob du nix hörst. Was noch sein könnte:  es arbeiten sich die Kipphebelschrauben/ Einsteller gerne in die Ventilschäfte oben ein, da können die Kugelkopfeinsteller , die hier oft beschrieben wurden, helfen.
Gruß Ali
PS: Tom war schneller, aber nicht viel

 
 

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hornschorsch
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #3 - 25.06.26 at 09:26:29
 
Gude und willkommen. Ich hatte auch mal einen Motorschaden, klock-klock-klock im Standgas, den ich durch festhalten des Plastikteils zwischen Drehzahlmesser und Tacho, wo die Kontrolleuchten drin sind, beheben konnte. Da war auf einer Seite die Öse, mit der das Ding angeschraubt wird, abgebrochen und es klockerte munter auf dem Blechunterteil rum...

Sonst wie schon gesagt wurde Benzinhahn mal prüfen und Ventile einstellen, dabei auf die Kugelkopfschrauben umrüsten und Spiel minimal kleiner einstellen, 0,08 und 0,12mm.

Vom wem war das Mopped denn?

 
 

Gruss,
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Sepp
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #4 - 25.06.26 at 12:54:31
 
Als erstes die Ölversorgung kontrollieren: nach dem Starten muß der Ölstand zügig
im Schauglas verschwinden.
Die vordere Nockenwelle kann man leicht ausbauen und kontrollieren.
Ein NW-Schaden ist zu allermeist auf ein Problem der Ölversorgung zurückzuführen!
S.

 
 

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Seemeister
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #5 - 25.06.26 at 13:58:44
 
Erstmal danke für die schnellen Antworten! BENZINHÄHNE? Echt jetzt? Schau ich gleich mal. Ansonsten ist frisch Öl drin, Riedenburg sollte machbar sein. Horn Schorsch: die Maschine ist von Norbert Van der Pütten, Wiesbaden.

 
 

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hornschorsch
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #6 - 25.06.26 at 17:47:07
 
Der Name sagt mir nix.

Aber Sepp hat recht. Hier stehen noch mehr Dinge die man so machen sollte / kann: https://www.tr1.de/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1491469021/0&anchor=0

Reifen sind mittlerweile BT46, vorne kommt noch Kunststoff-Kotflügel für SR500, Gabelstabi und Spiegel für XT500 von kedo.de dazu.

 
 

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Seemeister
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #7 - 27.06.26 at 18:01:46
 
Hallo und schönen Start ins Wochenende!
Im Moment sind es bei uns 40 grad, da fahre ich nicht mehr, wenn ich nicht muss.
Zu den Benzinhähnen (wenn die überhaupt für das Geräusch veranrwortlich sind)- die gibts im Netz für 66 Euro das Stück. AAAber: was verursacht daas Klappern überhaupt? Irgendwas dadrin locker? Kann man das irgendwie richten?
Und zwotens:
wo krieg ich diese Kugelkopfschrauben her? Ich finde im Netz keine Firma Kedo... Gibts die nicht mehr?

Danke euch!

 
 

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hornschorsch
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Re: Nockenwellenschaden?
Reply #8 - 28.06.26 at 09:06:58
 
Im Benzinhahn ist eine Membran die per Unterdruck vom Ansaugstutzen betätigt wird und bei Unterdruck öffnet und das Benzin in die Vergaser fliessen lässt. Da der Unterdruck pulsiert kann es vorkommen dass die Membran bzw. der Metallkolben der daran befestigt ist, gegen das Gehäuse des Hahnes klopft, dann scheppert der ganze Tank mit.

kedo.de

 
 

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